Erfahrung. Kompetenz. Sorgfalt.

Julia Kilic
RECHTSANWÄLTIN
Kontakt
Telefon: +49 6621 911 205 - 6
E-Mail: julia.kilic@kanzlei-hersfeld.de
Standort
Bad Hersfeld
Ignorantia legis neminem excusat.
Kurzprofil
Rechtsanwältin Julia Kilic verstärkt seit 2025 das Team von ALBRECHT Rechtsanwälte am Standort Bad Hersfeld.Sie studierte Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und sammelte im Anschluss praktische Erfahrung als Beraterin in einer mittelständischen Kanzlei in Fulda, bevor sie sich beruflich neu orientierte.
Es folgten mehrere Jahre im Justiziariat eines Landratsamtes in Baden-Württemberg, wo Frau Kilic in den Bereichen Bauaufsicht und Gesundheitsamt tätig war. Diese Zeit auf Behördenseite verschaffte ihr einen fundierten Einblick in Verwaltungsabläufe und Ermessensentscheidungen, den sie heute gezielt in die anwaltliche Vertretung ihrer Mandanten einbringt. Zuletzt wirkte sie als Redakteurin für einen juristischen Fachverlag in Würzburg, ehe sie sich wieder der unmittelbaren Mandatsarbeit zuwandte.
Bei ALBRECHT Rechtsanwälte betreut die gebürtige Fuldaerin schwerpunktmäßig Mandate im öffentlichen Bau- und Verwaltungsrecht sowie im Medizinrecht. Sie begleitet Private und Unternehmen in Verfahren gegenüber Behörden, berät zu rechtlichen Verpflichtungen im öffentlichen Recht und wirkt maßgeblich an der Aufstellung des verwaltungsrechtlichen Dezernats der Kanzlei mit. Im Medizinrecht steht sie Patienten und Ärzten in haftungsrechtlichen Konflikten bei, klärt Fragen zur ärztlichen Sorgfaltspflicht und setzt Ansprüche auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld durch.
Ihre Mandanten schätzen an Julia Kilic die Verbindung aus Verwaltungserfahrung und zivilem Haftungsrecht.
Privat liest Frau Kilic gerne historische Romane, die sie mit einer Vorliebe für vergangene Epochen und deren gesellschaftliche Umbrüche verbindet. Zum Ausgleich geht sie regelmäßig schwimmen, wobei ihr insbesondere das Freiwasserschwimmen in den Seen der Umgebung eine willkommene Gelegenheit zum Abschalten bietet.

Unsere Fragen an Julia Kilic.
Frau Kilic, Sie kommen aus einer Behörde. Wie prägt diese Erfahrung Ihre heutige Beratung?
Sehr unmittelbar. Wer selbst auf der anderen Seite des Schreibtischs gesessen hat, kennt die Abläufe, die Ermessensspielräume und auch die Zwänge der Verwaltung von innen. Diese Kenntnis lässt sich in der anwaltlichen Vertretung gezielt nutzen, etwa um Verfahren realistisch einzuschätzen und mit den richtigen Argumenten zur richtigen Zeit anzusetzen.
Verwaltungsrecht und Medizinrecht wirken auf den ersten Blick wie zwei sehr unterschiedliche Materien. Was verbindet beide Bereiche für Sie?
Beide Rechtsgebiete kennzeichnet ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Bürger beziehungsweise Patient und einer übermächtig erscheinenden Institution – der Behörde auf der einen, dem medizinischen Apparat auf der anderen Seite. In beiden Fällen geht es darum, dieses Gefälle mit rechtlichem Fachwissen auszugleichen und den Beteiligten auf Augenhöhe zur Seite zu stehen.
Sie vertreten sowohl Private als auch Unternehmen im Verwaltungsrecht. Ändert sich Ihre Herangehensweise je nach Mandant?
Die rechtlichen Maßstäbe bleiben dieselben. Die Interessenlage unterscheidet sich naturgemäß. Unternehmen benötigen häufig eine strategische, auf Planungssicherheit ausgerichtete Beratung, während Private oft eine konkrete, einzelfallbezogene Entscheidung der Behörde betrifft. Beiden ist gemeinsam, dass sie eine klare Einschätzung ihrer rechtlichen Position erwarten.
Im Medizinrecht vertreten Sie sowohl Patienten als auch Ärzte. Wie gehen Sie mit dieser doppelten Perspektive um?
Nicht im selben Mandat, aber im Grundsatz durchaus bewusst. Wer beide Seiten kennt, entwickelt ein feineres Verständnis für die tatsächlichen Abläufe in Behandlung und Dokumentation. Das kommt der Sache zugute, ganz gleich, auf welcher Seite ich im Einzelfall stehe.
Was macht für Sie eine überzeugende Argumentation gegenüber einer Behörde aus?
Präzision und Kenntnis des Verfahrens. Behörden reagieren auf fundierte, in der Sache klar hergeleitete Argumentation deutlich anders als auf pauschale Kritik. Wer die Rechtsgrundlagen und den Ermessensspielraum der Behörde genau kennt, kann zielgerichteter vorgehen und unnötige Verfahrensschleifen vermeiden.
Sie sind gebürtige Fuldaerin und nun wieder in der Region tätig. Was bedeutet Ihnen diese Rückkehr?
Sehr viel. Ich kenne die Region, ihre Strukturen und ihre Menschen. Ich freue mich natürlich, mit meiner Erfahrung aus Verwaltung und Fachverlag etwas zurückzugeben und die verwaltungs- und medizinrechtliche Beratung hier vor Ort auf ein neues Niveau zu heben.
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