Kompetenz, die überzeugt.

Jonida Grozdanov

RECHTSANWÄLTIN


Kontakt

Telefon: +49 6621 911 205 - 3
E-Mail: jonida.grozdanov@kanzlei-hersfeld.de

Standort
Bad Hersfeld


Audiatur et altera pars.

Kurzprofil

Rechtsanwältin Jonida Grozdanov studierte Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und absolvierte das Zweite Juristische Staatsexamen am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Standort Fulda. Bereits während des Referendariats legte sie den Grundstein für ihre spätere Spezialisierung, indem sie Stationen mit ausgeprägtem Bezug zum Zivil- und Familienrecht wählte.

Nach Abschluss ihrer rechtswissenschaftlichen Ausbildung sammelte Frau Grozdanov praktische Erfahrung in der Rechtsabteilung eines mittelständischen Unternehmens, wo sie vertiefte Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge unternehmerischen Handelns gewann. Diese praxisnahe Dimension bringt sie in Ihrer heutigen anwaltlichen Tätigkeit erfolgreich ein. Es folgte eine mehrjährige Tätigkeit als Rechtsanwältin in Bad Hersfeld, in deren Rahmen sie ihre forensische wie beratende Expertise kontinuierlich ausbaute.

Zur Vertiefung ihrer fachlichen Kompetenz absolvierte Frau Grozdanov den Fachanwaltslehrgang für Familienrecht. Diese qualifizierte Zusatzausbildung befähigt sie, Mandanten in den komplexen und häufig emotional herausfordernden Konstellationen des Familienrechts mit der gebotenen fachlichen Präzision zu begleiten.

Bei ALBRECHT Rechtsanwälte verantwortet Frau Grozdanov den Beratungsschwerpunkt Familienrecht. 

Privat ist Jonida Grozdanov eine leidenschaftlich Reisende und beherrscht mehrere Sprachen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei weniger den ausgetretenen touristischen Pfaden als den Reisezielen mit kultureller Tiefe und historischer Substanz. Zuletzt führte sie eine mehrwöchige Reise entlang der Ostküste der Adria, wo sie sich mit lokaler Architektur, Sprache und Rechtskultur auseinandersetzte. Diese interkulturelle Neugier spiegelt sich auch in ihrer anwaltlichen Arbeitsweise wider.

Unsere Fragen an Jonida Grozdanov

Rechtsanwältin Jonida Grozdanov berät und vertritt ihre Mandanten in allen Fragen rund um Familie, Scheidungen und Unterhalt. Sie steht Ehepaaren und Familien in rechtlichen Konflikten bei, klärt Fragen zu Unterhaltszahlungen und berät bei der Erstellung von Eheverträgen. Die Familienrechtlerin schließt damit die Lücke zwischen dem Arbeitsrecht und dem Immobilienrecht.

Die Juristin etablierte die familienrechtliche Praxis von ALBRECHT Rechtsanwälte am Bad Hersfelder Standort, um der hohen Nachfrage in diesem Beratungsfeld zu begegnen.

Warum gerade Familienrecht, Frau Rechtsanwältin Grozdanov?

Das Familienrecht ist die Regelung unmittelbaren Lebens: Beziehungen, Verantwortung, Trennung, Neubeginn. Das alles sind Situationen, in denen Menschen nicht abstrakte Rechtsfragen haben, sondern sehr konkrete Sorgen.

Familienrecht ist oft konfliktgeladen. Sehen Sie sich eher als Kämpferin oder Vermittlerin?

Beides hat seinen Platz. Wo klare rechtliche Grenzen notwendig sind, muss man für den Mandanten knallhart sein. Gleichzeitig will ich Eskalationen vermeiden, wo sie keinen Mehrwert bringen. Gerade im Familienrecht wirken Lösungen oft länger, wenn sie von allen Beteiligten mitgetragen werden.

Gibt es einen Moment in Ihrer Arbeit, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ja, wenn nach einer langen, schwierigen Phase im Mandat wieder Ruhe einkehrt. Etwa wenn Eltern nach einem Konflikt eine Regelung für ihre Kinder gefunden haben, die plötzlich funktioniert. Das ist bewegend.

Was raten Sie Mandanten, die gerade erst über eine Trennung nachdenken?

Nicht überstürzt handeln, aber auch nicht zu lange warten. Viele kommen zu mir, wenn die Situation bereits eskaliert ist, dabei lässt sich durch frühzeitige Beratung oft vermeiden, dass aus einer emotionalen Krise auch noch eine rechtliche wird. Wer seine Position und seine Möglichkeiten kennt, trifft ruhigere Entscheidungen.

Eheverträge gelten manchmal als unromantisch. Wie erleben Sie das in der Beratung?

Das höre ich oft, doch die Wahrnehmung ändert sich meist im Beratungsgespräch selbst. Ein Ehevertrag ist kein Misstrauensvotum, sondern ein Instrument der Klarheit. Paare, die sich frühzeitig über Vermögens- und Unterhaltsfragen verständigen, streiten später seltener darüber. Vorsorge und Vertrauen schließen sich nicht aus.

Sie sprachen von der Schnittstelle zum Arbeitsrecht und Immobilienrecht. Wie zeigt sich das konkret in Ihrer Praxis?

Familienrechtliche Sachverhalte enden selten an den Grenzen des Familienrechts. Bei Unterhaltsfragen spielt oft die arbeitsrechtliche Situation eines Mandanten eine Rolle, bei der Vermögensauseinandersetzung häufig gemeinsames Immobilieneigentum. Durch die Nähe zu den anderen Praxisbereichen im Haus lassen sich solche Fragen aus einer Hand beantworten, ohne Reibungsverluste an Schnittstellen.


Rechtsanwältin Jonida Grozdanov betreut die familienrechtliche Praxis bei ALBRECHT in Bad Hersfeld.

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